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DIE LINKE Altona trauert um Frank Paszeitis

Frank Paszeitis

 „Lurup darf nicht zum Armenhaus Altonas werden. Auch deshalb müssen die Reichen kräftig besteuert werden.“ – Die tiefe soziale Spaltung unserer Stadt war für den Luruper Frank Paszeitis eine starke Motivation sich in der Partei DIE LINKE zu engagieren. 2007 schloss sich Frank der Linkspartei an. Er beteiligte sich seither aktiv an der Stadtteilgruppe Lurup-Osdorf. Obwohl er bereits  über viele Jahre durch mehrere chronische Erkrankungen gesundheitlich eingeschränkt war, nahm er sehr aktiv am Parteileben teil. Dass er einen Gruppenabend seiner Luruper Parteigruppe versäumte, kam nur selten vor.

Antifaschismus war Frank ein Herzensanliegen. Besonders wichtig war es Ihm, dass die Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb setzte er sich zusammen mit anderen Genossen dafür ein, dass am Gedenkstein auf dem Gelände der Emmaus Kirchengemeinde in Lurup durch Niederlegung eines Blumengebindes den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern gedacht wurde. Unweit von dem Gendenkstein entfernt, befand sich während der Nazi-Diktatur das KZ-Außenlager „Friedrichshulder Weg“.

Für den Erhalt Stadtteilhaus Lurup hat sich Frank stets besonders eingesetzt. Es war für Ihn eine Frage der Gerechtigkeit, dass sein Heimatstadtteil Lurup über ein attraktives und gut ausgestattetes Kulturzentrum verfügt. Gerne erinnern wir uns an die Jahresabschlussfeiern unserer Parteigruppe im Stadtteilhaus, bei denen wir gemeinsam mit Frank Soljanka gegessen und Wein getrunken haben. Vor allem bei den Bezirkswahlen hat sich Frank stark engagiert: 2011 und 2014 ist er selbst als Kandidat angetreten. In seiner letzten Lebensphase war er mit seinen Gedanken oft bei der Partei und gab uns noch den Ratschlag auf den Weg: „Streitet euch nicht so viel, sondern seid einig – nur so könnt Ihr etwas erreichen!“.

Am 3. September 2015 verstarb Frank Paszeitis im Alter von 54 Jahren nach schwerer Krankheit im Sinus Hospiz in Othmarschen. Wir werden Frank vermissen!

DEMO und KUNDGEBUNG GEGEN DEN IS-TERROR

Am Samstag, den 25.7. um 16:00 Uhr findet auf demHachmannplatz (Hauptbahnhof) eine Kundgebung und anschliessend eine Demonstration anlässlich des Terroranschlages in Suruc (Türkei-Kurdistan), bei dem 32 junge Menschen getötet wurden, die nach Kobane fahren wollten, um dort beim Wiederaufbau zu helfen.

Einige Eindrücke von der Abschlusskundgebung am Altonaer Bahnhof

Hier einige Eindrücke von unserer Abschlusskundgebung vom Freitag, den 6. Februar am Altonaer Bahnhof. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben. Bilder: H.-D. Lechte

Abschlussveranstaltung am Altonaer Bahnhof

Am Freitag, den 6. Februar wollen wir ab 16:00 Uhr am Altonaer Bahnhof (vor dem ehemaligen Bismarck-Bad) auf unserer Abschlussveranstaltung feiern und die Mühen der vergangenen Tage vergessen aber auch für die verbleibenden Tage im Wahlkampf mobilisieren.

Es werden auf dieser Veranstaltung zu uns sprechen:

Jan van Aken MdB (DIE LINKE, stellv. Parteivorsitzender und Experte in Sachen Waffenexporte in der Bundestagsfraktion)
Norbert Hackbusch MdHB (DIE LINKE, wirtschafts- und kulturpolitischer Sprecher)
Heike Sudmann MdHB (DIE LINKE, Sprecherin für Städteplanung und Wohnungsbau)
Cansu Özdemir MdHB (DIE LINKE, sozialpolitische Sprecherin)

Ferner wird Fabio de Masi MdEP (DIE LINKE) zu aktuellen Entwicklungen in Europa sprechen.

Durch das Programm wird uns Robert Jarowoy, Vorsitzender der Bezirsfraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Altona, führen.

Alle, die mit uns feiern wollen sind herzlich eingeladen.

Es gibt Musik, Tanz, Informationen und viele andere Sachen.

Eindrücke von der Demo gegen die weitere Zerstörung Altonas

Einige Eindrücke von der Demo gegen die weitere Zerstörung Altonas. An der Demo am Freitag, den 21.11. nahmen laut Polizei ca. 250 Menschen teil.

Hier sind weitere schöne Bilder.

Aktionen - Aktivitäten - Kampagnen der Linken Altona


Foto: andreg

Nicht nur am 1. Mai - jeden Tag für gute Arbeit kämpfen

von Karsten Strasser

Am 1. Mai gingen in ganz Deutschland die Menschen für gute Arbeit, gute Löhne und gute Renten auf die Straße. Die offiziell 2,963 Millionen Arbeitslosen, die heute aus Nürnberg für den Monat April gemeldet werden, zeigen wie notwendig der Kampf um existenzsichernde, gute Arbeit ist. Ohne statistische Tricks wären es, so hat DIE LINKE auch in diesem Monat nachgerechnet, sogar 3,769 Millionen Menschen ohne Arbeit. Dazu kommen die Millionen in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in Leiharbeit und Mini-Jobs und damit in sozialer Unsicherheit und Zukunftsangst.  Wir fordern daher eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Menschen in existenzsichernde, sozialversicherungspflichtige Arbeit bringt. Wir brauchen nun endlich schnell einen gesetzlichen Mindestlohn. Eine Mogelpackung, wie sie die Union vorschlägt, wird DIE LINKE nicht akzeptieren. Wir brauchen einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro ohne Unterschiede zwischen Ost und West. Das wird auch neue Arbeitsplätze schaffen.

 


Kundenzentrum Blankenese darf nicht sterben!


von Karsten Strasser


Als ob die Schließung des mobilen Bürgerdienstes in Lurup noch nicht schlimm genug ist: Jetzt droht auch noch das Ende des Kundenzentrums Blankenese. Die Stadtteilgruppe Elbvororte unserer Partei hat schnell gehandelt und am 20.20.2011 vor dem Kundenzentrum Blankenese bereits gegen die drohende Schließung protestiert. Gäbe es nur noch ein Kundenzentrum im Altonaer Kerngebiet, hätten die Bürger lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Dagegen muss der Widerstand frühzeitig organisiert werden. Nicht ohne Erfolg: Der Antrag Altonaer LINKSFRAKTION, die Prüfung einer Schließung von Kundenzentren einzustellen und sich für den Erhalt von zwei Kundenzentren im Bezirk auszusprechen wurde einstimmig in der Bezirksversammlung angenommen. Zur Begründung des Antrags führte die LINKSFRAKTION u.a. aus: „Am 2.2.2009 wurde das Kundenzentrum im Sülldorfer Kirchenweg 2a offiziell eröffnet. Es war der ausdrückliche politische Wille der Bezirksversammlung Altona, einen bürgernahen Einwohnerservice für den Westen des Bezirks anzubieten. Für die Einrichtung und Ausstattung der neuen Räumlichkeiten sind im erheblichen Umfang öffentliche Gelder eingesetzt worden.“ Der Bestand des Kundenzentrums ist damit vorerst gesichert. DIE LINKE wird darauf achten, dass dort kein Personal abgebaut wird. Das letzte Wort hat allerdings der Hamburger Senat. Dies wird erst im Frühjahr gesprochen. DIE LINKE wird mit den Bürgerinnen und Bürgern den Widerstand weiterhin frühzeitig organisieren.

Karsten Strasser ist bei den Wahlen im Februar 2011 im Wahlkreis Blankenese-Lurup-Osdorf direkt für die Bezirksversammlung Altona gewählt worden. Seitdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Regionalausschusses II, der für Lurup, Osdorf, Iserbrook und Bahrenfeld zuständig ist.


 

Wahlkampfhilfe für NRW - Altonaer Linke halfen NRW-Genossen beim Wahlkampf

von Karsten Strasser

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9.5.2010 hat DIE LINKE die realistische Chance in den Landtag einzuziehen. Das Ziel, als Fraktion DIE LINKE im Landtag des bevölkerungsreichsten Bundeslandes vertreten zu sein, hat hohe Bedeutung für die gesamte Partei: Unsere Forderungen nach einer konsequent sozialen Politik, wie z. B. die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und Schaffung einer diskriminierungsfreien Grundsicherung anstelle von Hartz IV erhalten so noch stärkeres Gewicht. Deshalb entschloss sich ein Team von sechs Genossinnen und Genossen des Bezirksverbands Altona am 7. und 8. Mai den 48 – Stunden Wahlkampf der LINKEN in Nordrhein Westfalen vor Ort zu unterstützen. Mit dabei waren Andreas Jakubzik (SG Lurup/Osdorf/Iserbrook), Gerd Lauermann (SG Ottensen), Irmtraud Gieseler (BV Eimsbüttel), Horst Schneider (SG Bahrenfeld), Jörg Wenger (SG Lurup/Osdorf/Iserbrook) und Karsten Strasser (SG Bahrenfeld).

Das Altonaer Wahlkampfteam kam im Kreis Recklinghausen, der am Nordrand des Ruhrgebiets liegt, zum Einsatz. Die Altonaer GenossInnen verteilten in den Städten Dorsten und Haltern am See rund 2.000 Wahlkampfzeitungen. Außerdem unterstützte das Team aus Altona Wahlkampfstände in Haltern, Marl und Gladbeck. Die seit Wochen in der Wahlkampagne aktiven Mitglieder des Kreisverbands Recklinghausen haben sich über die Hilfe aus Altona sehr gefreut: Zum Dank luden die Recklinghausener GenossInnen das Wahlkampfteam aus Altona zum Essen ein. Bei kühlem Bier und leckerem Essen kam es zu vielen interessanten Gesprächen. Wichtig war auch der Erfahrungsaustausch über kommunalpolitische Aktivitäten im Kreis Recklinghausen und in Altona. An die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Recklinghausener GenossInnen werden sich die Mitglieder des Altonaer Wahlkampfteams noch lange gern erinnern. Die gute Tradition unserer Partei, dass sich die Landesverbände bei Wahlkämpfen gegenseitig solidarisch unterstützen, hat sich ein weiteres Mal bewährt.

 

Durch die Wahlergebnisse fühlen wir uns bestätigt: Die LINKE ist in NRW in den Landtag eingezogen und die Regierung Rüttgers wurde klar abgewählt!


 

 

Foto: Jürgen Friedrichs

Auch in Altona: Menschenkette gegen Atomenergie großer Erfolg!


von Karsten Strasser

Die Altonaer Linkspartei freut sich mit den übrigen Initiatoren über die sehr erfolgreiche Menschenkette gegen Atomenergie am Sonnabend, den 24.4.2010. Mit zahlreichen Aktivitäten hatten die Altonaer LINKEN in den letzten Wochen die Vorbereitung dieser Aktion unterstützt. So stellten die Altonaer Genossinnen und Genossen im gesamten Bezirk über 100 Stellschilder mit Werbeplakaten für die Menschenkette auf. Auch beim Organisieren der Kette halfen Altonas LINKE tatkräftig mit: Mitglieder der Linkspartei beteiligten sich an den Sammelpunkten Spritzenplatz (Ottensen) sowie in Lurup (Rugenbarg, Eckhoffplatz und Luckmoor) als Streckenposten.


Foto: In Ottensen stieß die KettenREaktion der Anti-Atombewegung auf große Resonanz.