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Der 8. März muss Feiertag werden - Hamburg macht den Anfang

Die Website  zum Internationalen Frauentag von Kersten Artus ( Frauenpolitische Sprecherin der Hamburger Linken und Mitglied der Bürgerschaft)  mit vielen Veranstaltungstipps rund um den 8. März und schlagenden Argumenten warum der 8. März auch in Deutschland ein anerkannter Feiertag werden sollte. mehr


Männer gegen Männergewalt - Eine Beratungsstellestellt sich vor:

von Hildegard Heinemann

Männer gegen Männergewaltwww.gewaltberatung-hamburg.org 

Beratungsstelle in der Lindenstr. 27, 20099 Hamburg, 040-2201277, hamburg@gewaltberatung.org

 

Herr Wielch, Mitarbeiter dieser Beratungsstelle stellte diese Institution in einer Ausschuss-Sitzung Integration und Gleichstellung vor.

Männer werden gewalttätig, wenn sie ihre Frauen lieben, so die Erfahrungen von Herrn Wielch. Diese Männer haben häufig nur zu ihrer eigenen Frau eine emotionale Beziehung. Die Angst (der Männer) wird delegiert an die Angst der Frauen. Diese Männer versuchen Konflikte über Gewalt zu lösen. Es gibt die unterschiedlichsten Gewaltformen unter anderem: Sexualisierte Gewalt, Vergewaltiger und Missbrauch (an Kindern). Die Handlungsstrukturen seien sehr ähnliche. Diese Männer versuchen bei Verlust durch das Verlassen der Frau mit Stalking die Frau zurück zu bekommen. Bei 10 % Stalking handelt es sich um berühmte Persönlichkeiten, bei 90 % geschieht Stalking im Zusammenhang mit häuslicher und körperlicher Gewalt. weiterlesen und downloaden

 

Aufruf an alle Frauen zur Einmischung - hier weiterlesen und downloaden


Opfer von Gewalt – Rat und Hilfe – in Anspruch nehmen

 

in der Rechtsmedizinischen Untersuchungsstelle, angegliedert im Institut für Rechtsmedizin / UKE / Butenfeld 34, 22529 Hamburg

Ansprechpartner und weitere Hinweise

In diesem Institut ist das Besondere, dass hier kostenlos ein gerichtsverwertbares Gutachten erstellt wird. Dies ist besonders bemerkenswert, weil Opfer häufig nicht unmittelbar Anzeige gegen den Täter erstatten können, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind, sondern sie sind in aller Regel sehr viel später dazu in der Lage.

Aus diesem Grund wurde diese Institution gegründet, damit die Beweise dem Gericht zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden können. Der Aggressor kann belangt werden und bleibt nicht wegen mangelnder Beweise ungestraft.

 Die Beratungen werden ohne Einschaltung der Polizei durchgeführt. Die zu Beratende braucht keine Krankenversicherung und Sie braucht keine Legalisierung ihrer Person vorlegen.

 Hildegard Heinemann - Februar 2010

 
(hrsg: European Left – el fem)

Keine Gewalt gegen Frauen       

Broschüre der European Left zu bestellen bei info@european-left.org

In dieser Broschüre werden Debattenbeiträge europäischer Frauen des Seminars „Gewalt und Patriarchat“ veröffentlicht, organisiert von der European Left und el-fem, unter der Schirmherrschaft der italienischen Behörde für gleiche Rechte und Chancen der Provinz Triest. „Innerhalb der patriarchalen Ordnung gibt es nicht nur die Macht des männlichen Geschlechts über das weibliche, sondern auch eine allgemeine Vorstellung von der Welt, vom sozialen Zusammenleben, den Beziehungen zwischen den Geschlechtern, in der Männer die Norm des menschlichen Lebens darstellen, während Frauen eine Begleiterscheinung sind, untergeordnet, zweitrangig.: Sie sind Mütter, Ehefrauen¸ Geliebte, Töchter, Prostituierte…“

250 Frauen aus 18 Ländern haben an diesem Seminar teilgenommen und über die unterschiedlichen Gewaltformen geschrieben: Gewalt und Armut, Gewalt und Krieg, Gewalt und Familie und Prostitution.

Hildegard Heinemann