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Gesundheitspolitik


Noch ist in Altona Raum für alle da

von Anita Friedetzky

Die Drogenhilfeeinrichtungen "Stay alive" und das ABC (Träger: Jugendhilfe e.V.) können in die Virchowstraße nach Altona kommen. Darin waren sich (ausnahmsweise mal) alle Fraktionen im Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona am 8.Juli einig, sowie in der Einrichtung eines Runden Tisches.  weiterlesen

Am 19.7.2010 hat die Initiative "Unser Altona", die sich gegen den Umzug der Suchtberatungsstellen “Stay-Alive” und “ABC” in die Virchowstraße einsetzt, im Bezirksamt Altona 2100 Unterschriften abgegeben. Mindestens 1850 gültige Unterschriften waren erforderlich, um einen  dreimonatigen Stopp aller dem Bürgerbegehren entgegenstehenden Maßnahmen und Entscheidungen (den sogenannten Suspensiveffekt) zu erreichen. Konkret bedeutet das, dass der am 8.7. im Hauptausschuss der Bezirksversammlung beschlossene Umzug von "Stay Alive" und ABC" in die Virchowstraße 15 "auf Eis gelegt ist" und bis zum 19.10.2010 keinerlei Maßnahmen zur Umsetzung dieser Entscheidung stattfinden dürfen.     (Anmerkung der Redaktion)


Solidarische Bürgerversicherung statt Gesundheitsfonds!

Am 1.1.2009 ist die Gesundheitsreform der Großen Koalition in Kraft getreten

von Karsten Strasser

Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen spüren heute im Krankheitsfall, wie teuer die eigene Gesundheit inzwischen geworden ist: Beitragserhöhungen, Praxisgebühr sowie
Zuzahlungen bei Medikamenten, Krankenhausaufenthalten, Krankengymnastik und Zahnersatz. Bei frei verkäuflichen Medikamenten zahlt die Krankenkasse überhaupt nicht mehr. Während die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen immer mehr zusammengestrichen werden, steigen die Beiträge.

Dieser Trend setzt sich mit der zum Jahresbeginn 2009 in Kraft getretenen Gesundheitsreform der Großen Koalition fort.

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Archiv 2008

Freitag | 18. Januar 2008

"Hartz IV - Atlas von Altona"

Altona weist eine starke soziale Polarisierung auf. Den Stadtteilen mit hoher Arbeitslosigkeit und verfestigter Armut wie Altona-Nord, Altona-Altstadt oder Lurup mit dem Osdorfer Born stehen Stadtteile wie Blankenese oder Nienstedten gegenüber. In Altona soll insbesondere für RentnerInnen, Arbeitslose und MigrantInnen kein Platz mehr sein.
ausgewählte Zahlen aus Altona finden Sie hier