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Resolution des Landesbezirksvorstandes ver.di Hamburg

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Landesbezirksvorstand ver.di Hamburg hat sich in seiner Sitzung am 19.12.2016 mit der Demontage der Demokratie in der Türkei befasst und die nachfolgende Resolution beschlossen:

Der ver.di-Landesbezirksvorstand verurteilt die Demontage der Demokratie in der Türkei und die eklatanten Verstöße gegen die Menschenrechte. Dies geschieht, indem

  • die Justiz gleichgeschaltet wird,

  • demokratisch gewählte Politikerinnen & Politiker ihres Amtes enthoben und verhaftet werden,

  • anders denkende Menschen verhaftet werden,

  • die Pressefreiheit abgeschafft ist,

  • Menschen grundlos verhaftet werden und in der Gefangenschaft misshandelt werden,

  • die Todesstrafe eingeführt werden soll,

  • Massenmord an den kurdischen Menschen vollzogen wird,

  • Deutsche Rüstungsexporte in die Türkei ermöglicht werden,

  • die Zerstörung von Kulturgütern und Kulturstädten angeordnet und vollzogen wird.

  • Wir verurteilen scharf, dass Kriegsflüchtlinge als Erpressungspotential missbraucht werden.

  • Wir protestieren gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe auf die syrische und irakische Bevölkerung.

ver.di-Landesbezirksvorstand Hamburg

Berthold Bose Landesbezirksleiter ver.di-Hamburg

Olaf Harms Vorsitzender Landesbezirksvorstand ver.di-Hamburg 

Aufruf zur bundesweiten Newroz-Kundgebung am 19. März 2016 in Hannover

Samstag, 19. März um 10:00 Uhr Am Waterlooplatz, 30169 Hannover

Abfahrt ab Hamburg um 07:00 Uhr am Hauptbahnhof. Wer mitfahren möchte, melde sich bitte beim Vorstand

Wir rufen alle Menschen, die an Freiheit, Frieden, Demokratie und selbstbestimmtes Leben glauben, zur Teilnahme am diesjährigen Widerstandsfest NEWROZ auf. Gemeinsam wollen wir Rassismus, Faschismus, Sexismus eine Absage erteilen und unsere Unterstützung für die Menschen, die gegen reaktionäre und dunkle Kräfte Widerstand leisten, zum Ausdruck bringen.

Es lebe der Widerstand der Völker
Es lebe Newroz – Fest der Freiheit und des Friedens

18. März: Demonstration am Tag der politischen Gefangenen

Freitag, 18.3. um 17:30 Uhr am S-Bahnhof Sternschanze

Der 18. März ist der internationale Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen. Der 18. März erinnert an den Aufstand der Pariser Kommune im Jahr 1871, aber auch an ihre Zerschlagung und die folgende Repression. Die Reaktion übte nach ihrem Sieg an den Kommunard*innen blutige Rache. Mehr als 20.000 Männer und Frauen wurden getötet, mehr als 13.000 zu meist lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Und doch bleibt die Geschichte der Kommune im Gedächtnis der fortschrittlichen Bewegung nicht in erster Linie als Niederlage haften, sondern lebt als Geschichte eines Aufbruchs, der weiter andauert.

STOPPT DEN KRIEG DER TÜRKEI IN DEN KURDISCHEN GEBIETEN!

 

„Wir werden uns nicht zu Komplizen dieser Verbrechen machen“. So formulierten es kürzlich 1128 “Akademiker für den Frieden“, in einem offenen Brief an die bis heute schweigende Öffentlichkeit im Westen der Türkei. Hintergrund sind die seit nunmehr mehreren Monaten anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen durch staatliche Kräfte im Rahmen der verhängten Ausgangssperren in den Städten Diyarbakir, Sirnak, Nusaybin, Silopi, Silvan und weiteren Orten Kurdistans. Abgeschnitten von allem Lebensnotwendigen, wie Nahrung, Wasser, medizinischer Versorgung etc. ist es den betroffenen Menschen untersagt ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. Falls doch, droht Ihnen durch Scharfschützen von Sondereinheiten der Tod. Gleichzeitig fährt das türkische Militär schweres Geschütz auf und bombardiert die Zivilbevölkerung wahllos mit schwerer Artillerie, u.a. Leopard 2 Panzer der deutschen Rüstungsschmiede Rheinmetall. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sind dadurch insgesamt mehr als 198 ZivilistInnen in den kurdischen Gebieten durch türkische „Sicherheitskräfte“ getötet worden, die jede Hemmung zur Anwendung brutalster Gewalt haben fallen lassen. MEHR

Bericht aus Kurdistan

Über aktuelle Entwicklungen in der Türkei und Kurdistan wie die Aufkündigung des Friedensprozesses durch die militärische Aggression der Türkei, die Situation um Rojava und die türkische Regierungsbildung werden Beate Reiß und Robert Jarowoy (DIE LINKE Altona) am Mittwoch, 26. August um 19 Uhr im Parteibüro (Am Felde 2) informieren und diskutieren. Darüber hinaus berichten sie über eine Wahlbeobachtungsreise anläßlich der Parlamentswahlen in der Türkei im Juni 2015. MEHR

 

PKK-VERBOT aufheben! Freiheit für Mehmet Demir!

Beteiligt euch an der Demonstration am 29.11.2014, 13 Uhr, S-Bahn Sternschanze!

Seit dem Herbst des vergangenen Jahres kämpfen in Kobané (in Nordsyrien) und Sengal (im Nordirak) Menschen gegen den Terror des sogenannten "Islamischen Staates" (IS). Mehrere hunderttausend Menschen mussten inzwischen fliehen. Unsere Solidarität gilt der kurdischen Bewegung, dem Widerstand in Kobane und Sengal, der Bevölkerung und den vielen Flüchtlingen, deren Leben durch die Angriffe der djihadistischen IS-Milizen gefährdet wird. MEHR

DIE LINKE in Hamburg fordert: "PKK-Verbot aufheben! Freiheit für Mehmet Demir! Sie ruft alle ihre Mitglieder, Freundinnen und Freunde zur Teilnahme an der Demonstration am 29.11.2014, 13 Uhr, S-Bahn- Sternschanze, auf.

Solidarität mit Kobanê

Plakat der aufrufenden Organisationen

Seit mehr als einem Monat ist die syrisch-kurdische Stadt Kobanê von ISKriegern im Süden, Osten und Westen umzingelt. Es besteht die ernste Gefahr, dass die Stadt in die Hände des IS fällt. Mitverantwortlich ist die Türkei, die verhindert, dass kurdische militärische Kräfte aus anderen Regionen über die Türkei nach Kobanê gelangen. Die Eröffnung eines Korridors an der türkisch-syrischen Grenze könnte dazu beitragen, ein Massaker in Kobanê zu verhindern.

Trotz des Widerstands der YPG-Kämpferinnen und -Kämpfer gegen den IS sind die Menschen in Kobanê dringend auf Unterstützung und Solidarität angewiesen.

Hier geht es zum Aufruf

Kurdistan

Eine Reise nach Kurdistan im März 2012

von Robert Jarowoy

Newroz, das heißt auf kurdisch Neuer Tag, symbolisiert die Sehnsucht des kurdischen Volkes nach Einheit, Frieden und Freiheit. Etwas, was diesem 40-Millionen-Volk noch nie in seiner dreitausendjährigen Geschichte vergönnt war. Allenfalls damals ganz am Anfang der kurdisch-medischen Geschichte, als der Schmied Kawa 625 v.u.Z. in einem symbolischen Widerstandsakt mit seinem Hammer den tyrannischen Assyrer-König Derhak erschlug und damit die Befreiung der indoeuropäischen Völker des Mittleren Ostens (Kurden, Perser und Afghanen) einleitete. Diese Legende findet sich historisch wieder in der Schleifung von Ninive (bei Mossul im Nord-Irak oder vielmehr in Süd-Kurdistan) und damit dem Ende der assyrischen Sklavenhalter-Herrschaft über Mesopotamien. weiterlesen - Bericht und Fotos


 


Delegationsbericht vom Massaker in Roboski/Sirnak

von Cansu Özdemir


Delegationsbericht

zum Massaker der türkischen Armee in der Nähe des Dorfes Roboskî im Kreis Uludere (Provinz Şırnak)

Reisezeitraum: 31. Dezember 2011 - 4. Januar 2012 – Türkei/Kurdistan

TeilnehmerInnen:

  • Cansu Özdemir, Abgeordnete der Fraktion Die Linke.Hamburg
  • Hamide Akbayir, Abgeordnete der Fraktion Die Linke.NRWAli
  • Atalan, Abgeordneter der Fraktion Die Linke.NRW
  • Robert Jarowoy, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg/Altona Die Linke

Anlass der Reise:

Die Ermordung von 35 kurdischen, überwiegend jugendlichen Zivilisten am 28.12.2011 zwischen 21:30 Uhr und 23:00 Uhr durch Luftangriffe der türkischen Luftwaffe in der Nähe des Dorfes Roboskî im Kreis Uludere (Provinz Şırnak) an der Grenze zum Irak

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siehe auch:

LINKEN-Abgeordnete Özdemir untersucht Kurden-Massaker in der Türkei