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„Wir gehen aufs Ganze! Den schulischen Ganztag verbessern – jetzt!“

Die Veranstaltung „Wir gehen aufs Ganze! Den schulischen Ganztag verbessern – jetzt!“ findet statt am Mittwoch 30. März um 18 Uhr im Rathaus Hamburg, Raum 151.

Als ReferentInnen und DiskussionsteilnehmerInnen konnten Martin Peters (Der Paritätische Hamburg), Stefan Clotz, Sabine Boeddinghaus (Fraktion DIE LINKE), Christina Dwenger (LEA und VI Guter Ganztag), Jens Kastner (GEW, Sprecher FG Kinder- und Jugendhilfe), Sieglinde Frieß (verdi, Fachbereichsleitung) und Jörg Behnken (Schulleitung Traberweg) gewinnen. MEHR

Was wird aus dem Struensee-Quartier?

Information und Diskussion mit Norbert Hackbusch (Mitglied der Bürgerschaft) und Rainer Bielfeld (Mitglied im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona)

Dienstag, 19. Mai 2015, 19.30 Uhr in der Stadtteilschule am Hafen,
Struenseestraße 20, Pausenhalle

Alle sind herzlich eingeladen

Warum wir G9 an Hamburger Gymnasien nicht brauchen

Die Landesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik der Partei DIE LINKE hat die Schulzeitverkürzung am Gymnasium immer für falsch gehalten, unterstützt dennoch nicht das Volksbegehren der G9-Initiative, das am morgigen 18.9. startet.

Sabine Boeddinghaus, Sprecherin der LAG Bildung: „Wir haben bereits den neunjährigen Bildungsgang zum Abitur, nämlich an den Stadtteilschulen. Laut Schulgesetz bieten beide Schulformen sowohl studien- als auch berufsqualifizierende Bildungsgänge an. Außerdem ist es möglich, nach dem Besuch der 10. Klasse am Gymnasium in die Oberstufe einer Stadtteilschule zu wechseln.“... MEHR

Am 23. Juli 2013 diskutierten (v. l. n. r.) Dora Heyenn, Karsten Strasser und Aysel Özkan im Stadtteilhaus Lurup über das Thema "Sprachförderung" (Foto: Sabine Tengeler)

Gute Sprachförderung für Luruper Schulen und in ganz Hamburg

Frühzeitige und gute Sprachförderungsangebote haben hohe Bedeutung für die Bildungschancen vieler Kinder. Dies gilt vor allem für Kinder, die in einem sozial belasteten Umfeld aufwachsen. Deshalb ist es katastrophal, dass die Sprachförderung an zwei Luruper Grundschulen jetzt massiv gekürzt wird (Grundschule Franzosenkoppel und Fridtjof-Nansen-Schule) und die Schule Luruper Hauptstraße nicht die dringend erforderlichen zusätzlichen Ressourcen für eine gute Sprachförderung erhält. Hintergrund dieser fatalen Entwicklung ist die aktuelle Erhebung nach dem Sozialindex KESS, mit dem die die Ressourcenverteilung für die Hamburger Schulen gesteuert wird. Die genannten Luruper Schulen haben im Vergleich mit Schulen in anderen Gebieten besser abgeschnitten als bei der letzten Erhebung. Dabei hat sich die Anzahl der Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, sonderpädagogischem Förderbedarf und extremen Sprachförderbedarf an den drei betroffenen Luruper Grundschulen kontinuierlich erhöht. Die bessere Bewertung dieser Schulen liegt daran, dass die Förderbedarfe an anderen Schulstandorten noch stärker angewachsen sind. Der Sozialindex KESS als relatives Bewertungssystem führt somit zu dem grotesken Ergebnis, dass den Schulen die Förderangebote gestrichen werden, obwohl die soziale Situation sich nicht geändert oder sogar verschlechtert hat. Das KESS-Einstufungssystem führt unter den Bedingungen eines nicht auskömmlichen Gesamtbudgets immer dazu, dass einzelne Schulen mit zu geringen Förderressourcen ausgestattet werden. Von diesem Effekt sind jetzt die Luruper Schulen betroffen: Trotz erheblicher sozialer Probleme im Umfeld, erhalten sie künftig weniger Förderung.
 
DIE LINKE: Kürzungen sind völlig inakzeptabel

Dies ist nach Ansicht der LINKEN vollkommen inakzeptabel: Als Sofortmaßnahme wird daher die Schaffung eines „Feuerwehrfonds“ im Landeshaushalt gefordert, aus dem die von einer nicht angemessenen Einstufung im KESS-System betroffenen Schulen kurzfristig mit den erforderlichen zusätzlichen Ressourcen – insbesondere bei der Sprachförderung – versorgt werden können. Aysel Özkan, Bezirksabgeordnete und kultur- und bildungspolitische Sprecherin, sagte zu, dass sich die Altonaer LINKSFRAKTION für einen solchen „Feuerwehrfonds“ einsetzen werde. Nach Einschätzung von Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Bürgerschaft, ist der Sprachförderbedarf an allen Hamburger Schulen erheblich gestiegen. DIE LINKE fordere daher, dass an allen Schulen unabhängig von der jeweiligen KESS-Einstufung, ein Mindestangebot für die Sprachförderung bereitgestellt werden müsse, so Heyenn weiter. Der zurzeit praktizierte KESS-Verteilungsmodus führe zu der inakzeptablen Entwicklung, dass Schulen schlechter mit Sprachförderangeboten ausgestattet werden, obwohl die Förderbedarfe gestiegen seien. Karsten Strasser, Bezirksabgeordneter (DIE LINKE) erinnerte daran, dass Lurup bereits in den vergangenen Jahren erheblich durch den Sozialabbau der verschiedenen Senate betroffen war: Bereits 2005 sind Bücherhalle und das Haus der Jugend geschlossen worden und die gute Förderung in den integrativen Regelklassen wurde stark reduziert. Zu Recht reagieren die Luruperinnen und Luruper jetzt sehr betroffen auf die beschlossene weitere Kürzung der Förderangebote an ihren Grundschulen.


 


Schulreform gescheitert - Primarschule kommt nicht

vorläufiges amtliches Endergebnis des Hamburger Volksentscheides zur Schulreform:

Es stimmmten für die Einführung der Primarschule (Gesetzesvorlage der Bürgerschaft): 218065 Hamburger.

Die Initiative "Wir wollen lernen" (gegen die Einführung der Primarschule) erhielt 276334 Stimmen. Das Quorum lag bei ca. 247000 Stimmen.

Zahlen laut HH1 - 18.7. 2010 - 23:00


Die Linke zeigte Präsenz auf dem Stadtteilfest "Lurup feiert"

von Karsten Strasser

Lurup.  Der ganze Stadtteil feierte am 3.7.2010 in den Luruper Elbgau-Passagen: DIE LINKE war mit dabei!  Neben den Luruper Vereinen, Initiativen und Künstlern präsentierte sich  die Stadtteilgruppe Lurup/Osdorf/Iserbrook der Partei DIE LINKE mit einem Info-Stand. Die Besucherinnen und Besucher des Festes konnten sich bei den LINKEN über den Volksentscheid zur Primarschule informieren.

Einer der Höhepunkte war die von Herbert Schalthoff moderierte Podiumsdiskussion zur Schulreform mit den Vertretern der Bürgerschaftsparteien. Dora Heyenn (Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE) setzte sich engagiert für die Primarschule ein. Sie machte aber auch deutlich, dass die Primarschule nur ein erster Schritt zum eigentlichen Ziel sein kann:  Die Einführung eines einheitlichen und demokratischen Bildungswesens bis Klasse 10.

Foto: Verena Schwatlo




DIE LINKE Altona startet Kampagne „Sag´ ja zur Primarschule!“

 von Karsten Strasser

 

Anfang Juni werden die Briefabstimmungsunterlagen für den landesweiten Volksentscheid zur Schulreform an alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger geschickt. DIE LINKE Altona wird mit einer Kampagne „Sag´ ja zur Primarschule!“ im Bezirk dafür werben, für die Vorlage der Bürgerschaft „Für eine bessere Schule“ zu stimmen.

(Foto: Dorothea Grützner; Horst Schneider (Sprecher der Stadtteilgruppe Bahrenfeld) und der Bezirksabgeordnete Karsten Strasser werben am Infostand für die Primarschule.) 

Aus Sicht der Altonaer Linkspartei kann die Primarschule bis zur 6. Klasse aber nur ein erster Schritt zum längeren gemeinsamen Lernen sein. DIE LINKE will das Bildungswesen grundlegend verändern: Sie setzt sich für die Bildung aller von Anfang an ein. Dazu gehört ein einheitliches und demokratisches Bildungswesen bis Klasse 10. Ziel ist eine Schule für alle.

 Mit ihrer Kampagne „Sag´ ja zur Primarschule!“ geht die Altonaer Linkspartei in die Stadtteile: In Altona-Altstadt, Altona-Nord, Bahrenfeld, Lurup und Osdorfer Born will sie mit Veranstaltungen zur Schulreform die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Dort werden fachkompetente Referentinnen und Referenten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Auch an zahlreichen Infoständen stehen Altonas Linke für den Meinungsaustausch bereit. Ab 5. Juni werden die Altonaer Genossinnen und Genossen Informationspostkarten zur Primarschule in die Briefkästen zahlreicher Wohngebiete des Bezirks verteilen.

 DIE LINKE ruft dazu auf bei der Briefabstimmung ab Anfang Juni und bei der Urnenabstimmung am 18.7.2010 mit JA für die Bürgerschaftsvorlage „Für eine bessere Schule“ zu stimmen und die Volksinitiative „Wir wollen lernen!“ mit NEIN abzulehnen.

 

27.1.09 - Altonas schwarzgrüne Stadtteil“kultur“:

Schließung von Bücherhallen, Abholzung von Bäumen (Buchenhof) und Zerstörung gewachsener Ortskerne (Blankenese)

Von Robert Jarowoy, Bernhard Müller und Beate Reiss
Gegen den Willen der Bevölkerung in den betroffenen Stadtteilen, hat der Senat beschlossen, die Bücherhallen in Rissen und Iserbrook zu schließen. Ersatz soll  eine neue Bücherhalle am Blankeneser Bahnhof bieten, wo ausgerechnet beim Immobilieninvestor Pirelli (dem man den Bahnhof zuvor verkauft hat) Räume angemietet worden sind.
Die schwarzgrüne Landesregierung setzt damit eine unselige Politik fort, die schon 1996 von den damaligen SPD-Senat eingeleitet wurde: die Schließung von Bücherhallen vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen. So wurden zwischen 1996 und 2004 19 Bücherhallen zugemacht (sieben neue kamen durch Zusammenlegungen dazu) und 130 Stellen abgebaut. Der CDU-Senat zwang dann die Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen (HÖB) durch Kürzung ihres Etats im Doppelhaushalt 2005/2006 um 900.000 Euro zu weiteren Schließungen. Dem fielen u.a. die Bücherhallen in Dulsberg und Lurup zum Opfer.
Gegen die Schließung der Bücherhallen in Iserbrook und Rissen mobilisieren die Bürgervereine von Blankenese, Rissen und Sülldorf-Iserbrook mit Unterschriftensammlungen und Protestnoten an die Bezirksversammlung. In einem gemeinsamen Antrag haben sich SPD, FDP und DIE LINKE im November 2008 für die Sicherung aller HÖB-Standorte eingesetzt.
DIE LINKE.Altona fordert die Beendigung der Politik der Demontage der sozialen Infrastruktur (Bücherhallen, Schwimmbäder, Schulen etc.) in den Stadtteilen – vor allem in eh schon benachteiligten Quartieren. Der HÖB müssen aus dem Landeshaushalt ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden, um alle Bücherhallenstandorten erhalten und dort (wieder) neue eröffnen zu können, wo sie dringend benötigt werden, also z.B. in Lurup oder Dulsberg. Diese Investition wäre ein bescheidener Beitrag sowohl zur Bekämpfung der sozialen Spaltung der Stadt und des Bezirks wie auch durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Wie weit sich die schwarz-grüne Koalition sowohl auf der Hamburger Landesebene als auch auf der Altonaer Bezirksebene von den Wünschen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entfernt haben, zeigen auch zwei gegenwärtig mit viel Schwung unter Beteiligung großer Teile der Bevölkerung begonnene Bürgerbegehren in Iserbrook und in Blankenese. Ersteres richtet sich gegen die weitgehende Abholzung des Buchenhof-Waldes durch den mit der CDU eng verknüpften BVE (Bauverein der Elbgemeinden), letzteres gegen die ohnehin schon sehr weit fortgeschrittene Zerstörung des Blankeneser Ortkerns im Zuge der Umgestaltung des an Pirelli RE verkauften Blankeneser Bahnhofs und Bahnhofvorplatzes.
DIE LINKE.Altona unterstützt beide Bürgerbegehren und hofft, dass hiermit das Konzept der „wachsenden Stadt“ des CDU/GAL-Senats, das die Zerstörung von Natur und gewachsenen Stadtteilstrukturen zur Folge hat und billigend in Kauf nimmt, auch in Altona ein wenig zurückgedrängt werden kann.

10.10.2008 - Über 50.000 Unterschriften für "Eine Schule für Alle"

Vielen Dank an alle, die das Volksbegehren unterstützt haben!


51500 Unterschriften!


Zur Presseerklärung des Landesvorstandes

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