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Gute Renten sind machbar

Jahrelang wurde uns erzählt, gute Renten seien nicht mehr finanzierbar. Daher müsse das Leistungsniveau der Rente sinken, die Versicherten mehr privat vorsorgen, das Rentenalter steigen. Mittlerweile sind die Konsequenzen dieser Politik offensichtlich: Eine neue Welle der Altersarmut rauscht deutlich hörbar heran. Selbst Menschen mit mittleren Einkommen werden in Zukunft nur noch schwer auf Renten oberhalb der Grundsicherung im Alter kommen.

 

Doch diese Politik ist nicht alternativlos! Gute Renten sind auch in Zukunft machbar und bezahlbar. Wie, das zeigt DIE LINKE. Wir wollen, dass die jahrelange Umverteilung von unten nach oben endlich umgekehrt wird! Das stärkt die Löhne, die Beitragseinnahmen und die Rentenansprüche der Beschäftigten.

Gute Arbeit führt aber nur dann zu guten Renten, wenn die gesetzliche Rentenversicherung ein vernünftiges Leistungsniveau bietet. Die Wiederanhebung des Sicherungsniveaus der gesetzlichen Rente von aktuell knapp 49 Prozent auf 53 Prozent ist deshalb eine der Kernfragen einer sozial gerechten Rentenpolitik. Das Rentenniveau muss wieder auf den Stand vor den von SPD und Grünen vorgenommenen Einschnitten angehoben werden!

 

Zu einer sozial gerechten Rentenpolitik gehört auch ein realistisches Rentenalter. Denn wer nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter durchhalten kann, muss im Alter mit einer durch Abschläge gekürzten Rente auskommen. Die Rente erst ab 67 ist sozialpolitisch hochgradig unverantwortlich. Gleichzeitig bringt sie kaum etwas für die Rentenkasse.

 

Für einen Ruhestand in Würde und soziale Teilhabe im Alter brauchen wir einen Mindeststandard in der gesetzlichen Rente. Deshalb will DIE LINKE eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto einführen. Diese soll aus Steuern finanziert werden und sicherstellen, dass kein Mensch im Alter in Armut leben muss.


 

 

LINKER-SENIOREN-TREFF  58 plus

von Günter Pingel

Über 20 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind Rentenbezieher. In Hamburg gibt es 420.000 ältere Menschen bei einer Gesamteinwohnerzahl von 1,72 Mio.. Es wird prognostiziert, dass 2020 25% der RentnerInnen in Deutschland armutsgefährdet sind. Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, liegt z.Zt. bei 800.000.

Auf diesem Hintergrund ist unsere Partei aufgerufen, sich verstärkt um die älteren Menschen zu kümmern und hier im besonderen auch um die Klein- und SozialrentnerInnen. Es besteht die Gefahr, dass alte Menschen immer mehr an den Rand gedrängt und von der Teilhabe im sozialen und kulturellen Bereich ausgeschlossen werden.

Es werden immer mehr ältere Menschen, die auch weiterhin mobil bleiben wollen und ihre Teilhabe am soziokulturellen Leben fordern. Für diesen Personenkreis gibt es noch viel zu tun, z.B. für Gehbehinderte, Rollator- und Rollstuhlfahrerinnen.

Um die Anliegen der älteren Menschen gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik zu vertreten, gibt es in Hamburg seit 1979 die »Anordnung des Senats über die Einrichtung von Seniorenvertretungen«.

So werden alle vier Jahre auf Bezirks- und Landesebene Seniorenbeiräte gewählt. Dazu entsenden Alteneinrichtungen, Seniorenkreise aus Bildung und Kultur, Kirchen, Sport, Politik, Gewerkschaften und Verbänden, in denen ältere Mitbürgerinnen aktiv sind, Delegierte in die Senioren-Deligiertenversammlung des Bezirkes. Dort wird dann der Vorstand der Delegierten-Versammlung und der Bezirks-Seniorenbeirat (BSB) gewählt.

Im Amtlichen Anzeiger des Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblattes von 1997 heißt es u.a.: »Die Delegierten müssen das 58. Lebensjahr vollendet haben. Jeder Delegierte kann sein Amt jederzeit niederlegen; eine Nachfolge für die laufende Amtszeit sollte gewährleistet sein.«

Aus der Maßgabe des 58. Lebensjahres für dieses Amt ist auch der Name »LINKER SENIOREN-TREFF 58plus« (LST 58plus) abgeleitet, den der Autor dieses Beitrages als Name für das von unserer Partei auf Bezirksebene zu gründende  Senioren-Gremium vorschlägt.

Auf der Januar-Mitgliederversammlung des Bezikrsverbandes unserer Partei wurde Günter Pingel als Kandidat für die Bezirks-Senioren-Delegiertenversammlung vorgeschlagen und als Stellvertreter Jan Thiem.

Für Montag, den 23.3.09 wurden alle ca. 40 Mitglieder ab 58 Jahre zur Diskussion und Wahl schriftlich eingeladen.


Zur Website des Seniorenbeirats

 

Wahl des Seniorendelegierten / seines Vertreters

Jan Thiem Seniorendelegierter der Altonaer LINKEN

 

Bei der Gründungsversammlung des LINKEN Seniorentreffs Altona am 23.3.2009 wählten die Altonaer LINKEN Jan Thiem aus Rissen einstimmig zu ihrem Seniorendelegierten. Stellvertretender Delegierter ist Günter Pingel aus der Altonaer Altstadt. Jan Thiem und Günter Pingel werden DIE LINKE bei der im April stattfindenden Seniorendelegiertenversammlung vertreten: Dort wird der neue fünfzehnköpfige Bezirksseniorenbeirat für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Der Seniorenbeirat ist die Interessenvertretung der älteren Generation. Dies sind alle Einwohnerinnen und Einwohner Altonas, die das 58. Lebensjahr vollendet haben.