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Stephan Jersch

Nicht nur Appelle an Privatleute! Industrie beim Energiesparen in die Pflicht nehmen

Die Ankündigung eines Sparprogramms für den Gasverbrauch durch den Senat kommentiert Stephan Jersch, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Endlich beendet Senator Kerstan die Wohlfühlrhetorik der Energiewende. Doch seine Ausführungen offenbaren das ganze Ausmaß des Scheiterns seiner bisherigen Politik. Die Androhung, das Kraftwerk Wedel über 2025 hinaus weiterlaufen zu lassen, ist völlig inakzeptabel. Mit dem Bau eines Gaskraftwerks als Ersatz für das Kohleheizkraftwerk hat Hamburg die Energiewende völlig vergeigt.“

Laut Senator Kerstan sei jeder einzelne Haushalt zum Einsparen gefordert. Dazu Stephan Jersch„Der Umweltsenator scheint sich auf Appelle an Privatleute zu beschränken, die Industrie aber außen vor zu lassen. Das ist die große Schieflage der eigentlich dringend notwendigen Maßnahmen. Seit Monaten fordert DIE LINKE Einsparprogramme, denen sich Rot-Grün bisher verweigert hat.“

Wedel dürfe auf keinen Fall über 2025 hinaus laufen, meint Stephan Jersch"Der Senat steht hier im Wort. Dass Hamburg Erdgas als Zwischenlösung mit in die Energiewende eingebaut hat, war ein großer Fehler. Dafür dürfen aber nicht die Menschen in Hamburg verantwortlich gemacht werden. Energiesparen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, von der niemand ausgeklammert werden darf. Die Erneuerbaren Energien brauchen jetzt einen massiven Investitionsschub. Dazu gehört auch, die Windenergie in Hamburg massiv auszubauen.“

 

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