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Heike Sudmann

Senat liefert schräge Zahlen zur U5: Stoppt den Beton-Dinosaurier U5 endlich!

Mit vollmundigen Fahrgastprognosen rechtfertigt der Senat den teuren, langwierigen und umständlichen Bau der U5. Doch eine Anfrage der Linksfraktion hat ergeben, dass die Zahlen diese Prognosen erheblich unterschreiten. Im Dezember 2020 sprach der Senator noch von mehr als 300.000 Fahrgästen täglich – jetzt hat sich diese Zahl bei genauerem Hinsehen auf 264.000 an Werktagen reduziert, da die nunmehr vorgelegten Zahlen „Ein-, Aus- und Umsteigende“ berücksichtigen, wodurch jeder Fahrgast dann zwei Mal gezählt wird. Beispielsweise als Einsteigende:r in Steilshoop und dann als Aussteigende:r am UKE.

Dazu Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Zur Verkehrswende leistet die U5 keinen nennenswerten Beitrag: Nur 16 Prozent der Nutzer:innen der U5 sollen nach Angaben des Senats Umsteiger:innen vom Auto sein. Und das ist ein magerer Wert. Mit dem Bau eines Stadtbahn-Netzes können viel mehr Menschen erreicht werden, auch ist die Verknüpfung zu vorhandenen Bahnstationen leichter. Außerdem: Eine Stadtbahn lässt sich wesentlich kostengünstiger und schneller bauen. Für die Erreichung der Hamburger Klimaziele im Jahr 2030 bringt die U5 überhaupt nichts, da sie bis dahin noch gar nicht fertig ist. Doch in der Zeit ließe sich für die zu erwartenden U5-Baukosten von fünf bis sechs Milliarden Euro alternativ ein flächendeckendes Stadtbahnnetz von 200 km Länge in Hamburg aufbauen."

Heike Sudmann kritisiert auch die mangelnde Transparenz des Senats beim Umgang mit der U5: "Nicht nachvollziehbare, aus der Luft gegriffene Fahrgastzahlen sollen den Beton-Dinosaurier U5 retten. Der Senat muss endlich die Reißleine ziehen. Für die Klima- und Verkehrswende in Hamburg ist bei der U5 jetzt ein Ende mit Schrecken wesentlich besser als ein Schrecken ohne Ende."

 

Unsere ska (Drs. 22/5444) ist dieser PM beigefügt.

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