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Hamburg-Mitte Veranstaltung der LINKEN Bürgerschaftswahlen
14:00 Uhr
Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg (Nähe U-Bahn Mönckebergstraße)  /  DIE LINKE. Hamburg-Mitte

Antifaschistischer Stadtrundgang

Am Samstag, den 22.02.2020
Start: 14 Uhr, Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg
(Nähe U-Bahn Mönckebergstraße)

Mit Martin Dolzer (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Fachsprecher für u.a. Europa und Frieden der Linksfraktion) und
Andreas Grünwald (Stadtbilderklärer, aktiv im DIE LINKE Bezirksverband Hamburg-Mitte)

Der antifaschistische Rundgang durch die Hamburger Innenstadt führt an Orte, an denen die Nazis Verbrechen begangen haben, wie das Gestapo-Gefängnis im Stadthaus am Neuen Wall. Er führt auch an Orte des antifaschistischen Widerstands, wie das Gängeviertel. Anlässlich des 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar und der Befreiung der Menschheit vom Faschismus am 8. Mai führt der antifaschistische Rundgang in die Geschichte, um für heute zu lernen.

Anfang 1933, die Nazis sind gerade an die Regierung gekommen: Wie kam es dazu? Wie vollzog sich die sogenannte Machtübernahme in Hamburg? Mit welchen Verbrechen festigten die Nazis ihre Macht gegen die starken Arbeiterparteien (SPD und KPD) und Gewerkschaften?

Die Aggressivität des Antikommunismus der Nazis, welcher immer schon Bestandteil der faschistischen Ideologie war, setzte der sozialdemokratischen bis kommunistischen Bewegung sehr zu. Allein in Hamburg sind in den ersten Monaten der Nazi-Herrschaft fast 1.200 Menschen in Haft genommen worden. Wie wurde der antifaschistische Widerstand dagegen organisiert? Welche Zuversicht, Kraft und Kreativität flossen in die antifaschistischen Aktivitäten?

Aus dem Gang in die Geschichte können wir Mut für heute schöpfen: Die Menschheit hat sich in gemeinsamer Aktivität vom Faschismus befreit und den Zweiten Weltkrieg beendet. Die Befreiung ist bis heute nicht vollendet. Insbesondere, wenn die extrem rechte Partei AfD wieder in Parlament, Politik und Presse hetzt, wenn für Kriege aufgerüstet und die Krise des neoliberalen Kapitalismus mit autoritärer Kürzungspolitik weiter vertieft wird, ist die Befreiung weiterhin die humanistische Aufgabe der Zeit. Die Lehren aus 1945, die u. a. im Potsdamer Abkommen als Denazifizierung, Demilitarisierung, Dezentralisierung und Demokratisierung (4 Ds) Deutschlands festgehalten wurden, sind heute neu durchzusetzen. Zur Erinnerung an diese Aufgabe und die Befreiung vom Faschismus fordern wir mit Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, dass der 8. Mai zum Feiertag wird!

Wir laden alle Genoss*innen, Mitstreiter*innen, Antifaschist*innen und weitere Interessierte, zu dem antifaschistischen Stadtrundgang ein. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstalter: DIE LINKE Bezirksverband Hamburg-Mitte

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Veranstaltungsort

Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg (Nähe U-Bahn Mönckebergstraße)

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