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Antikriegstag

Linda Fischer

1. September ist Antikriegstag: 11 Uhr – Kranzniederlegung

15:00 Uhr – Flaggenhissung

16:30 Uhr - Demonstration

Am 1. September ist Antikriegstag: An diesem Tag hat Nazi-Deutschland im Jahr 1939 Polen überfallen und den 2. Weltkrieg ausgelöst.

Heute rüstet die Bundesregierung wieder massiv auf und verfolgt eine drastische Militarisierung. Friedrich Merz und seine Regierung wollen die Rüstungsausgaben in den kommenden zehn Jahren so erhöhen, dass fast
die Hälfte des Bundeshaushaltes in die Aufrüstung und Militarisierung fließen. Sie wollen auch die ausgesetzte Wehrpflicht wieder einführen.

Militarisierung und Aufrüstung machen Kriege wahrscheinlicher. Wir als Linke fordern: keine Aufrüstung, keine Wehrpflicht und keine Menschen für ihre Kriege, keine Rüstungsexporte, kein Profit mit dem Leid von
Menschen. Statt Aufrüstung und Sozialabbau fordern wir massive Investitionen in Soziales, Wohnen, Gesundheit, Bildung und den Klimaschutz, finanziert durch die Einkommen und Vermögen der Superreichen und Konzerne.

Zugespitzte internationale Konkurrenz, Aufrüstung und Sozialabbau sind fest miteinander verbunden. Beschäftigte, arme Menschen, junge Menschen, Kinder und Senior*innen sollen für die MIlitarisierung zahlen, während die Einkommen und Vermögen der Reichen und Konzerne nicht angetastet werden und die Rüstungsindustrie Rekordprofite macht.

Wir sagen Nein zu ihren Kriegen um Einflusssphären, Rohstoffe und Absatzmärkte. Wir lassen uns nicht ein auf die Frontstellung “Nation vs. Nation” oder “Block vs. Block”. Unser Blick auf Kriege und Krisen ist nicht die des Generals, sondern derjenigen, die vor Bomben flüchten müssen oder zwangsrekrutiert werden. Unsere Perspektive ist die des internationalen Widerstands.

Deswegen gehen wir am 1. September mit Gewerkschaften und Friedensaktivist*innen auf die Straße:

11 Uhr – Kranzniederlegung
  am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Faschismus auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

15:00 Uhr – Flaggenhissung
  vor dem Gewerkschaftshaus Hamburg.

16:30 Uhr - Demonstration
Auftakt-Kundgebung am Deserteursdenkmal (Stephansplatz/Dammtor) 
Anschließend: Demonstration durch die Stadt zum Gewerkschaftshaus.
18:30 Uhr: Abschluss-Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus (Besenbinderhof)

Solidarische Grüße

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