Gegen Verschwörungsideologien und für Solidarität
Nachtrag zur Demonstration vom 15.01.2022
Das „Hamburger Bündnisses gegen Rechts“ (HBgR) hatte für Sonnabend, den 15. Januar 2022 zur Demonstratiion "gegen Verschwörungsideologien und für Solidarität" aufgerufen. Die Straße sollte nicht den „Querdenkern“ und anderen Corona-Leugnern (Nazis inklusive) überlassen bleiben. Dem von über 80 Organisationen unterzeichneten Aufruf des Bündnisses folgten etwa 3.500 Menschen von Fridays for Future über Gewerkschaften, Sozialverbänden und politischen Organisationen. Auch die Hamburger LINKE war dabei.
„Wir richten uns gegen die wöchentlichen Aufmärsche, die von Reichsbürger:innen und Verschwörungsideolog:innen organisiert werden“, sagt Kim Uhrig vom HBgR. Neonazis und extrem Rechte sind längst fester Bestandteil der stetig wachsenden „Querdenker“-Demonstrationen in Hamburg. Dabei würden „ irreführende und unwissenschaftliche Behauptungen“ verbreitet, und in gefährlicher Weise mit „unmöglichen Vergleichen der Nationalsozialismus relativiert“.
„Für eine solidarische Zukunft - Impfen statt Schimpfen“ war eine oft gesehene Parole. „Gebt die Patente frei“ machte auf die Tatsache aufmerksam, dass der Impfstoff in den ärmeren Ländern kaum zur Verfügung steht, weil er knapp und teuer ist. Dass für medizinische Einrichtungen die Gesundheitsvorsorge und nicht für die Rendite von Investoren der Zweck sein sollte, hat das Banner „Klinik + Pharma-Konzerne enteignen und vergesellschaften“ thematisiert.
Für eine solidarische Zukunft:
Impfen statt schimpfen.
Gebt die Patente frei!



