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Menschen Tanzen draußen auf einer geeigneten Tanzfläche mit Überdachung

Schluss mit lustig: Kein Tango in Teufelsbrück!

Die Tanzcommunity setzt sich seit Jahren dafür ein, dass es in Hamburg feste, öffentliche Räume gibt, auf denen Menschen regelmäßig tanzen können – als Teil der urbanen Kultur. Solche  öffentlichen Tanzflächen sind in vielen europäischen Städten bereits selbstverständlich. Hamburg braucht eine öffentliche Tanzfläche, die als Raum für Kultur und Gemeinschaft dient. Die Unterschrift vieler Tanzschulen und -vereine zeigt, dass es hier eine breite Unterstützung in der Tanzcommunity gibt.

Eine erneute Initiative von Freunden des Tango-Tanzens zur Ausweisung des Platzes in Teufelsbrück und dem Blankeneser Marktplatzes wurde, da es sich um „Verkehrsflächen“ handelt, am 21.7.2025 im Mobilitätsausschuss grob zurückgewiesen: „Die können abtanzen“ war der Tenor der Vertreter von CDU, SPD, FDP und AfD. Neben den beiden Vertretern von Die LINKE stimmte nur einer von den Grünen für den Antrag, nachdem die altgediente Grünen-Abgeordnete Gesche Boehlich laut und sinngemäß dagegen gewettert hat: Die könnten tanzen wo sie wollten, aber dafür stellen wir doch kein Schild auf. Wo kommen wir denn da hin? Und da kann ja jeder kommen.

Im Sommer vor zwei Jahren hatte die Bezirksversammlung bereits einen Beschluss gefasst, der bisher nicht umgesetzt wurde: Das Bezirksamt wurde aufgefordert, geeignete Flächen zu identifizieren und Hinweisschilder zur Nutzung der Tanzfläche und zur maximalen Musiklautstärke zu entwerfen. 

Marie Kleinert MdHB (Linksfraktion): "Andere europäische Städte haben längst verstanden, dass öffentliche Tanzflächen zur urbanen Lebensqualität gehören. Es ist ein Armutszeugnis, wie wenig Verständnis die anderen Fraktionen für bezahlbare Kultur im öffentlichen Raum haben. Tanzen ist Kultur, Tanzen schafft Gemeinschaft, und Tanzen gehört in die Stadt – für alle zugänglich auf öffentlichen Plätzen."

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