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Schulpflicht adé: Wie Rot-Grün Hamburgs Sonderschulen vor die Wand fährt

Sprecher*innenteam LAG Inklusion

Wie zu erwarten war, haben die Kürzungen bei den Schulbegleitungen an Hamburgs Schulen unhaltbare Zustände geschaffen, insbesondere an Sonderschulen. Einige dieser Sonderschulen ziehen nun die einzig verantwortungsvolle Konsequenz und lockern die Schulpflicht, damit die betroffenen Kinder zu Hause sicherer betreut werden können.

Damit ist sie für die Schüler*innen dieser Schulen praktisch bis auf weiteres ausgesetzt. Das eine Katastrophe. 

Die schulische Versorgung von behinderten Kindern kann somit in Hamburg nicht mehr sichergestellt werden. Die Folgen müssen die Familien nun wieder privat stemmen, zum Teil durch Reduzierung oder sogar kompletter Aufgabe von Lohnarbeit.

Dabei hätte das alles nicht sein müssen. Viele haben vor den Sommerferien vor den Folgen der Kürzungspläne gewarnt.

Aber leider hat die Hamburger rot-grüne Koalition erneut ihre Ignoranz und Beratungsresistenz unter Beweis gestellt.

Rot-Grün scheint kein Interesse an den Rechten behinderter Kinder und ihren Familien zu haben, sondern wiegt sie mit technokratischen Kostenkalkulationen ab und verstößt dabei wissend gegen die UN-Behindertenrechtskonvention. 

Frustrierend: Das alles passiert nur kurz nachdem uns monatelang erzählt wurde, man müsse und vor allem könne Milliarden in Olympia investieren, damit unter anderem die Barrierefreiheit und die Zukunft von Kindern und Jugendlichen verbessert werden würde.

Das absolute Gegenteil ist nun der Fall und gefährdet ebendiese. 

Sprecher*innenteam der LAG Inklusion – Jasse Subklewe, Gustav Brauer, Léolo Jung

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