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Stephan Jersch

Senat lässt städtisches Flughafen-Personal im Regen stehen

Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste des Flughafens Hamburg haben heute mit der Gewerkschaft ver.di gegen ihre Lage in der Corona-Krise demonstriert. Obwohl in Betrieben der öffentlichen Hand angestellt, wurden sie bereits Mitte März in die Kurzarbeit geschickt, ab April wurde ihnen die Aufstockung gestrichen. Nun sollen bei den Firmen GroundStars, Cats und Stars die Zeitverträge auslaufen. Die Stadt zahlt in ihren Tochterfirmen am Flughafen nicht mal den Hamburger Mindestlohn, und jetzt sollen die Mitarbeiter_innen ganz rausfliegen – so geht es nicht“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Es müssen sofort Arbeitsplatzsicherung und eine Entfristung der Verträge her! Luftverkehr hat seinen Preis. Aber Hamburg versucht, zugunsten betriebswirtschaftlicher Erfolge die sozialen und ökologischen Kosten zu drücken und trägt damit zur Krise der Luftfahrt bei.“

Im Rahmen der groß angekündigten Investitionen der Stadt könnte der Flughafen zukunftsträchtig und nachhaltig ausgerichtet werden, wie es DIE LINKE seit langem fordert. „Dafür ist jetzt, wo es kaum Flugbetrieb gibt, die richtige Zeit“, so Jersch. „SPD und Grüne müssen sich fragen lassen, warum sie nicht endlich den privatisierten Teil des Flughafens zurückkaufen, um soziale und ökologische Standards dauerhaft in diesem wichtigen Bereich der Infrastruktur zu verankern.“


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